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Nachlese: BSV Pfänder- und Scheibenschießen

Infos | 23.02.2013 - 17:46

128 Schützen waren am Freitag, den 22. Februar 2013 der Einladung des Bürger-Schützen-Verein Kapellen-Erft zum traditionellen Pfänder- und Scheibenschießen gefolgt. Damit war die in diesem Jahr um rund zwei Monate vorverlegte Veranstaltung im Vergleich zur Vorjahresveranstaltung etwas besser besucht. Und die teilnehmenden Schützen und weiteren Besucher sollten Ihr Kommen an diesem Abend angesichts des mehr als fünfstündigen und bis zum Ende spannenden Wettbewerbs nicht bereuen.

Der Wettbewerb fand wie in den vergangenen Jahren im Saal der Gaststätte Glasmacher-Poschen statt. Nach dem Beginn um 19.00 Uhr wurde die Anmeldeliste zur Teilnahme am Schießen gegen 20.00 Uhr geschlossen.

Die teilnehmenden Schützen verglichen ihre Schießkünste beim Schießen mit dem Luftgewehr und der Pistole auf Zielscheiben sowie im Pfänderschusswettbewerb. Zur Ermittlung der ersten drei Sieger im Einzel- und Mannschaftswettbewerb wurden insgesamt drei Schießdurchgänge mit dem Luftgewehr auf 10er-Karten durchgeführt. Parallel zu diesen Schießdurchgängen erfolgte das Schießen auf die vier Pfänder eines separat aufgestellten Holzvogels sowie das Ausschießen des in diesem Jahr noch zu krönenden Jungschützenkönigs.

Das Scheibenschießen war in diesem Jahr an Spannung kaum zu überbieten: Der letztlich verdiente Sieger war erst nach mehr als fünf Stunden, d.h. erst einige Minuten nach Mitternacht und erst nach zweimaligem Stechen gefunden. Drei Schützen, nämlich Frank Germerodt (Hubertuszug „Erftgrafen“), Thomas Müller (Jägerzug „Hori do“) und Markus Theisges (Jägerzug Copernicus) hatten in den drei regulären Durchgängen jeweils 89 Ringe und damit fast die Maximalausbeute von 90 Ringen erreicht. Im ersten Stechen fiel Markus Theisges mit 26 Ringen gegenüber seinen beiden Kontrahenten, die jeweils 28 Ringe erzielten, etwas ab und belegte damit den dritten Platz. Im verkürzten zweiten Stechen setzte sich dann Thomas Müller mit 19 Ringen als Sieger gegen Frank Germerodt durch, der mit dann 18 Ringen den zweiten Platz belegte.

Die Einzelsieger (von links nach rechts): Thomas Müller (1.), Markus Theisges (3.) und Frank Germerodt (2.) mit Präsident Friedhelm Barmeyer

Für den Mannschaftswettbewerb wurden die Schießergebnisse aus dem zweiten und dritten Schießdurchgang derjenigen drei Schützen einer jeden Mannschaft gewertet, die im zweiten Durchgang die meisten Ringe in ihrer Mannschaft geschossen hatten. Nicht zuletzt bedingt durch das Siegerergebnis von Thomas Müller, setzte sich hier der Jägerzug „Hori do“ als Sieger mit insgesamt 176 Ringen durch – dies bei einem Maximalergebnis von 180 Punkten! Auf dem zweiten Platz folgte der Hubertuszug Diana, der damit die Fahne der in den letzten Jahren oftmals dominierenden Hubertusschützen hoch hielt. Auf dem dritten Platz folgten die Schützen des Artillerie Korps mit 173 Ringen, die damit unter Beweis stellten, dass sie nicht ausschließlich mit dem größeren Kaliber umzugehen wissen.

Die Pfänderschützen (von links nach rechts): Thomas Müller, Andreas Bluhm, Sascha Bellmann und Sascha Ziemes

Beim parallel zum Einzelschießen stattfindenden Pfänderschusswettbewerb durften alle anwesenden Schützen in beliebiger Reihenfolge jeweils einmal an die Stange treten. Anders als im Vorjahr, erwiesen sich die Pfänder in diesem Jahr als sehr robust und so hätte fast ein zweiter Durchgang gestartet werden müssen, hätte sich nicht unter den letzten noch möglichen Teilnehmern ein entsprechend treffsicherer Schütze gefunden. Auch hier bewies Thomas Müller seine Treffsicherheit und sicherte sich mit einem gezielten Schuss den linken Flügel. Das Gegenstück, den rechten Flügel, schoss Andreas Blum vom Hubertuszug Erftjonge ab. Kopf und Schweif sicherten sich anschließend Sascha Ziemes von den Sappeuren bzw. Sacha Bellmann vom Jägerzug Copernicus.

Gegen 20.00 Uhr begann das Schießen um die Würde des zukünftigen Jungschützenkönigs. Allerdings sollte das Schießen, an dem insgesamt acht Jungschützen teilnahmen bzw. teilnehmen wollten, nicht von großer Dauer sein. Angeleitet vom Jugendbeauftragten Hermann-Josef Dominick hatten erst sechs Jungschützen einen Schuss auf den Vogel abgegeben, ehe Nicolai Wagener an die Stange trat und den Vogel mit seinem ersten Schuss erlegte. Nicolai wird damit am Schützenfestsonntag im Festzelt von der amtierenden Majestät S.M. Faustino I. zum Jungschützenkönig des Bürger-Schützen-Vereins Kapellen-Erft gekrönt.
 

SW


 

 

 

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